Fazit

Alle guten Dinge sind drei?
Wer weiß. Immerhin haben wir dieses Jahr beide den Gardasee erreicht. Das Wetter wie jedes mal ein Thema. Optimal kann es wohl nie sein. Entweder zu kalt wie beim ersten mal, viel zu heiß wie beim zweiten mal oder dieses mal einfach zu nass. Es gibt immer etwas auszusetzen :-(.Immerhin waren die Temperaturen gerade noch erträglich, Alpensüdseite sei dank.
Die Tour durch die Dolomiten ist mit meist steilen oder grob schottrigen Anstiegen bestückt. Der Schiebeanteil ist daher nicht zu unterschätzen. Die Downhills meist sehr verblockt, was aber ein tolles Trainingslager ist.
Wenn die Wolken nicht im Wege wären, wäre die Aussicht bestimmt sensationell. Wenn nicht, dann nicht.
Sieben mal über 2000m während 6 Tagen ist immerhin nicht schlecht. Auch wenn ein 2000er mit dem Shuttle erklommen wurde. Anstrengend war es trotzdem. Die Erholung in dieser Woche vor allem psychisch ist unglaublich. Kein Druck, keine Sorgen einfach "nur" radeln, herrlich. Abgesehen natürlich von den üblichen Defekten, kurzfristigen Änderungen der Tour, Alternativrouten suchen, finden und dann doch wieder verwerfen. Und am Ende die Belohnung am Gardasee, nein nicht das Hefeweizen, nicht der Cappuccino und auch nicht das Eis. Sondern ganz spiessig die Umarmung seiner Familie am Ziel. Das ist wahres Glück.

Danke Michael, daß Du mit mir jedesmal wieder ins Ungewisse startest. Daß Du dich nicht von längeren Schiebestrecken abschrecken lässt. Hier und da auch mal auf gewissen Luxus freiwillig verzichtest ;-). Und immer wieder für Unterhaltung sorgst, freiwillig oder unfreiwillig.

Danke an Simone und Emma für die Freiheiten die Ihr mir in dieser Zeit lässt. Und immer für den herzlichen, warmen und liebevollen Empfang am Tourziel.