Die erste Etappe

Schlecht geschlafen (war ja sowieso klar) früh aufgestanden, sehr gut gefrühstückt. Abfahrt um 7.30 Uhr Richtung Schrofenpass. Radjacke, Beinlinge und Mütze (unter dem Helm) waren bei 1°C auch nicht übertrieben. Die Fahrt im Stillachtal gleichte einer Tour in der Gefriertruhe. Noch war die Sonne nicht am Talboden angekommen. Überall hatte es Frost. Nach gemütlichem einrollen ging es dann die ersten Anstiege hoch, bis schliesslich bei der Speicherhütte das Bike geschoben werden musste. Der Blick ins Stillachtal zurück mit den schneebedeckten Berggipfeln war wirklich Atemberaubend. Die Anstrengungen sofort wie weggeblasen. Der weitere Wegverlauf war zwar nass aber schneefrei. Die "Aluleiter" war schnell überquert und unser erster Pass erklommen. Inzwischen war es herrlich warm. Nach einer kurzen Rast auf dem Gipfel ging es hinab nach Warth. Badeschlappen wären wohl das beste Schuhwerk für die ersten Meter Downhill gewesen. Ständig tiefe Pfützen und unfahrbare Schlammpassagen wechselten sich ab. Kurz vor der Teerstrasse Richtung Warth wurde es dann wieder durchgehend fahrbar. Dann wieder hinauf nach Lech zum Mittagessen im "Hotel Krone". Sieht zwar von aussen etwas spiessig aus, war aber ein wirklich gutes Essen auf der Terrasse mit zuvorkommendem Service.  Zum Abschluss des Tages dann frisch gestärkt mit Käsespätzle hinauf zum Formarinsee und zur Freiburgerhütte. Unser erstes Etappenziel war erreicht. Nach ausgiebigem Abendessen incl. Schokokuchen ging es früh in unsere Kammer. Morgen wollten wir wieder in aller Frühe aufbrechen. (45.2 km, 1653 hm)

Der Schrofenpass bei strahlendem Sonnenschein